Kleiderkreisel-Alternativen

Kleiderkreisel-Alternativen

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Du bist auf der Suche nach Alternativen zu Kleiderkreisel? Hier wirst du fündig.

11 Kleiderkreisel-Alternativen: Hier wird jede fündig!

Lovin’ pre-loved fashion? Wir auch! Das Tolle an gebrauchter Kleidung ist neben dem Preis auch der Faktor der Nachhaltigkeit: Sachen die es schon gibt müssen nicht mehr produziert werden, und Sachen, die nicht weggeschmissen, sondern von jemand anderem weitergeliebt werden, sind der Kampf im Kleinen gegen die große Verschwendung.

Wir sind also sehr dafür, dass Second Hand Kleidung ein großer Teil unserer Kultur sind und bleiben. Und deswegen haben wir uns entschieden, euch die verschiedenen Möglichkeiten des Verkaufs und Kaufs mal vorzustellen. Here we go!

Kleiderkreisel – das Original

Teilen statt besitzen, tauschen statt kaufen: Die Online-Plattform Kleiderkreisel stand von Beginn an unter dem Motto der Shareconomy. Dementsprechend war die ursprüngliche Idee, hier vor allem zu tauschen oder zu verschenken, und eher in Ausnahmefällen zu verkaufen.

Das ist inzwischen etwas anders geworden – Tausch- oder Schenkangebote sind eine Seltenheit, es ist wohl doch inzwischen eher das Verkaufen, das die Hauptrolle spielt. Als dann auch noch das neue Bezahlsystem angekündigt wurde, bei dem wie bei Ebay Gebühren für verkaufte Artikel fällig werden, brach ein ausgewachsener Shitstorm aus, mit Online-Petition und allem drum und dran.

Nach dem anfänglichen Sturm der Empörung haben sich die Wogen inzwischen geglättet: Kleiderkreisel ist und bleibt die größte Online-Plattform für Second Hand Mode. Jetzt halt mit 10% Provision auf den Preis verkaufter Stücke.

Seiten wie Kleiderkreisel: Die Alternativen zum Platzhirsch

Sowohl im kostenlosen als auch im kostenpflichtigen Bereich hat sich aber auch daneben einiges bewegt, das ihr euch unbedingt mal anschauen solltet.

Miralia

Bei der jungen und schicken Verkaufsplattform Miralia kann man kostenlos bis zu 30 Artikel einstellen, will man mehr, gibt es einen kostenpflichtigen Account zum Upgrade. Eine App gibt es zwar noch nicht, aber das Forum ist gut besucht und zum Quatschen findet man immer jemanden. In der Flohmarkt-Kategorie kann man auch seinen anderen Kram anbieten.

Kleiderkorb

Auch beim ebenfalls kostenlosen Kleiderkorb kann getauscht, verschenkt und verkauft werden, und es gibt eine App, einen Blog und ein Forum. Etwas schade: Das Ganze sieht etwas langweilig aus.

Klamottenbox

Die Klamottenbox ist komplett kostenlos, neben Klamotten für Frauen, Männer und Kinder können auch Flohmarktsachen angeboten werden. Leider gibt es keine App, kein Forum und keinen Blog, und die Ästhetik erinnert ein bisschen an den Klüngel traditioneller Flohmarkt-Verkaufsstände.

Stuffle

Stuffle gibt es schon eine Weile als wichtigste Alternative zu Shpock, ist also strenggenommen eine Flohmarkt-App und keine reine Klamotten Plattform. Aber die Ästhetik ist so toll: Das wollten wir euch nicht vorenthalten. Stuffle ist wie Ebay Kleinanzeigen in hübsch. Vor allem aber ist Stuffle gerade auf dem Weg, ein Portal zu schaffen, bei dem Nutzer den Überblick über die ganzen anderen Portale behalten können – Ziel ist, dass Nutzer Angebote verschiedener Verkäufer auf einen Blick sehen können, egal, wo sie eingestellt wurden. Also unbedingt im Blick behalten!

Facebook Gruppen

Facebook Gruppen sind natürlich immer eine Alternative – hier könnt ihr direkt miteinander sprechen, nach mehr Bildern fragen, und in Ruhe stöbern. Gibt viele davon – hier z.B. werdet ihr fündig!

Mädchenflohmarkt

Der Mädchenflohmarkt ist Kleiderkreisel ziemlich ähnlich – auch das Verkaufsmodell: Auch hier werden 10% des Verkaufspreises fällig. Gibt’s auch als App.

Videdressing, Secondglam, Rebelle und Asos Marketplace

Hier geht’s in den oberen Preisbereich: Bei Videdressing, Secondglam und Rebelle wird Designermode verkauft, Videdressing und Secondglam will dafür 15% des Verkaufspreises, Rebelle nimmt eine etwa 40%ige Gebühr. Und bei Asos kann man eine Gebraucht-Boutique eröffnen. Das ist schick, aber teuer: 20 Pfund monatlich + 20% des Verkaufspreises werden dafür fällig.

The more the merrier: Die Nutzerzahl bestimmt den Nutzen

Bei Online-Angeboten wie Kleiderkreisel oder Miralia gilt: Der Nutzen für die Userin ist abhängig von der gesamten Nutzerzahl. Kleiderkreisel ist praktisch, weil dort mit einer hohen Anzahl von Menschen gekreiselt werden kann – die Mitgliederzahl lag vor ein paar Monaten bei über 3 Millionen.

Der Newcomer Miralia dagegen liegt momentan bei ca. 5.300 Benutzern. Das ist einfach ein Riesen-Unterschied, wenn man bedenkt, dass es alle Klamotten ja nur einmal und in einer Größe gibt. Damit schrumpft die Anzahl der interessanten Artikel ziemlich zusammen.

Passt auf eure Daten auf!

Ein grundsätzliches Problem von Online-Angeboten ist natürlich die relative Anonymität des Netzes und die manchmal problematische Datensicherheit. So kritisierte die Verbraucherzentrale 2014 z.B. Kleiderkreisels Bewertungssystem und den dahinter stehenden mäßig umgesetzten Verbraucherschutz. Es gibt aber inzwischen ein Versicherungsangebot.

Bei Miralia waren in einem Datenleck, das 3 Tage bestand, bevor es gestopft werden konnte, alle Daten der Nutzer komplett einsehbar. Und auch Kleiderkreisel hatte seinen “Schwarzen Freitag” der Datensicherheit: Viele Profilinformationen inklusive Namen, Mailadressen und Geburtsdatum fielen 2013 einem Hackerangriff zum Opfer. Außerdem ist unklar, ob kompletter Zugriff auf die Privatnachrichten der Nutzerinnen bestand.

Also: Gebt eure Daten nicht offen in Privatnachrichten weiter, lest Bewertungen gut durch, und behaltet euer Konto gut im Blick.

Nachteile von Online-Verkaufsplattformen

Die Online Verkaufsplattformen haben alle einen entscheidenden Nachteil: Man kann die Sachen nicht in die Hand nehmen, man kann sie nicht anprobieren, man kann nicht gucken, ob sie einem überhaupt stehen. Und wenn man das 5. Teil direkt wieder ins Netz stellt, bekommt der Name “Kleiderkreisel” eine ganz neue, etwas frustrierende Bedeutung.

Außerdem sind Online-Plattformen irgendwie immer, immer teurer als im Direktverkauf selbst auf hochwertigen Flohmärkten – als wenn die Sachen durch die Plattform an Wert gewinnen würden. Wir erleben auf unseren Märkten häufig, dass einzelne Sachen teuer sind, weil es eben wirkliche Schätze sind – aber nicht diese grundsätzlich hohen, manchmal überzogenen Preise. Das ist nicht der Spirit. Es ist ein bisschen der gleiche Weg, den auch Ebay gegangen ist: Am Anfang machte man Schnäppchen – jetzt muss man schon ein echter Fuchs sein, um etwas richtig Gutes zu schießen.

Ein weiterer wunder Punkt sind die Versandkosten. Versandkosten sind einfach das Allerletzte. Versandkosten sind wie Kopierkarte aufladen. Oder Schulden an der Kaffeekasse begleichen. Kurz: Spaßfaktor im tiefen Minusbereich, bähgittigitt.

Die beste Alternative zu Kleiderkreisel: Der Second Hand Modemarkt

Die beste Alternative zu Kleiderkreisel und all den anderen Verkaufsplattformen ist immer noch das echte Erlebnis: Der echte 2nd hand Modemarkt, die echte Shoppingtour quer durch die pre-loved fashion, der echte Verkaufsstand.

Sich in Ruhe vorbereiten und Gedanken darüber machen, wie man den Stand gestalten möchte. An einem Tag alles gleichzeitig verkaufen, am Abend einen leeren Schrank und ein volles Portemonnaie haben. An liebevoll präsentierten Ständen hochwertige Mode shoppen, Vintageklamotten und Kunsthandwerk gucken, anfassen, anprobieren. Sich durch die Food Trucks probieren: Ein Kaltgetränk hier, einen high-end Burger da. Oder irgendwas anderes Interessantes probieren. Nebenher mit guter Mukke versorgt werden und nette Leute treffen.

Dass das am besten beim Weiberkram geht, ist nicht gerade ein Geheimnis – hier gibt’s keinen Ramsch und Plunder, sondern Secondhand-Kleidung in hoher Qualität und bester Atmosphäre.

❤ Zusammenfassung ❤

Wenn’s um online pre-loved Fashion geht ist Kleiderkreisel der unbestrittene Platzhirsch, Mädchenflohmarkt und Miralia werden vielleicht mal Alternativen, wenn irgendwann mal genug Leute zusammenkommen. Besonders Miralia sollte man im Auge behalten. Und auf die Weiterentwicklung von Stuffle sind wir auch mega gespannt!

Für uns ist aber immer noch eins das Größte: ein Shopping-Tag im echten Leben. Bei einer der 16 Weiberkram-Locations in Deutschland und Holland ist eigentlich immer was los. Da sind am Ende des Tages die Taschen voll mit Schnäppchen und Schätzchen, und man hat immer noch Geld übrig. Und dann geht man mit seinen Fashion-Genossinnen eine Waffel essen, oder trinkt ein Bier, oder tanzt einen kleinen Siegestanz, zu echter real life Musik, von einem echten real life DJ: Ein perfekter Tag im echten Leben.

Posted on 15. Juli 2016 in NEWS_Website

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